Startseite Foren Explain-It-Forum Chemie Orbitalmodell Einführung ins Orbitalmodel 5: Molekülorbitaltheorie

Dieses Thema enthält 6 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von nasoboem nasoboem vor 2 Jahre, 8 Monate.

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  • #522
    nasoboem
    nasoboem
    Keymaster

    http://youtu.be/5LNFvtxKd1s Hi, in diesem Video geht es um die Molekülorbitaltheorie. Die Theorie geht davon aus, dass ein Molekül ein einziges Molekü
    [See the full post at: Einführung ins Orbitalmodel 5: Molekülorbitaltheorie]


  • #783
    nasoboem
    nasoboem
    Keymaster

    Fragen, Anregungen und Meinungen zu diesem Video bitte hier im Forum.

    Gruss Naso


  • #1314

    Frage von TheRimy22 auf YouTube:

    können alle atome die auch ein p-oribital besitzen hybridisieren? oder gibt es nur vereinzelte atome wie stickstoff und kohlenstoff die eine hybridisierung ermöglichen?


    • #1315
      nasoboem
      nasoboem
      Keymaster

      Prinzipiell können alle orbitale hybridisieren, am bekanntesten sind die sp-Hybridisierungen von Kohlenstoff (sp, sp2 und sp3) aber es gibt auch sd-Orbitale (sd, sd2, sd3, sd4 und sd5) und auch p3sd3 etc.
      Letztlich wurde die Hybridisierung erfunden/entwickelt um die Struktur von Methan zu erklären, in dem alle Bindungen gleich sind, obwohl sie von unterschiedlichen Orbitalen mit unterschiedlichen Energieniveaus gebildet werden. Hybridisierungen entstehen, wenn sich dadurch für das Gesamtmolekül ein energetisch günstiger Zustand erreicht wird als ohne Hybridisierung und wenn der Energiegewinn den Energieverlust/Verbrauch der Hybridisierung übertrifft. Das Entstehen der chemischen Bindungen ist hier die treibende Kraft. Die Hybridisierung findet aber nur innerhalb eines Atoms statt und hat daher nichts mit Molekülorbitalen zu tun. Wenn man Molekülorbitale sich anguckt, muss man nur wissen, ob es sich um hybridisierte Atome handelt, die man zu einem Molekül zusammen setzt. Eine gute Vorhersage zu treffen, wann welche Atome in welcher Verbindung wie hybridisieren hab ich noch nicht gesehen. Wenn du was findest lass es mich wissen. Letztlich ergibt sich die Hybridisierung aus den Eigenschaften der Moleküle, wie bei dem Methan. Dessen Eigenschaften und Bindungswinkel sind nicht durch getrennte s und p Orbitale erklärbar.

      Gruß Naso


  • #1320

    Frage von REZEK xISIoN auf youTube:

    Welche Funktion oder Nutzen hat ein sigma antibindendes Orbital?? Steht ja eigentlich dafür, dass es keine Bindungen eingeht oder?? Und woher weiß man wann ein Molekül bzw. Orbital sich rotationssymetrisch um die x- Achse dreht oder nicht??


    • #1321

      Antwort von Alexander Schmidt auf YouTube:

      den „sinn“ von antibindenden orbitalen kann man vielleicht so erklären. angenommen du hast Brom was br2 ist. die bindungselektronen befinden sich auf einem energetisch niedrigeren Niveau, was die Bindung begünstigt. fügt man jetzt aber Energie hinzu (br2 reagiert auf licht und spaltet sich in bromradikale auf -> photolyse) dann wird den Elektronen Energie hinzugeführt und sie müssen „irgendwas“ machen weil sie ja nun mehr Energie haben. und das machen die Elektronen auch, sie wechseln in den „Sitzplatz“ (antibindendes orbital) der höher auf der energieachse liegt. wenn genug Energie hinzugefügt wurde wurden auch mehr antibindende orbitale besetzt als bindende und es kommt zur Spaltung worauf hin die Energie wieder ein wenig fallen kann auf einen günstigeres Level eines einzelnen Atoms. wenn was falsch ist bitte berichtigt mich weil ich selbst noch lerne und wissen mag ob ichs verstanden habe und was ich sage sinn ergibt.


      • #1322
        nasoboem
        nasoboem
        Keymaster

        Ja, soweit so richtig, denke ich. Ich stecke leider selbst nicht tief genug in der Materie, aber wenn du recht hast, dann müsste die Energiedifferenz zwischen dem Antibindenden und dem Bindenden Orbital gleich der Bindungsenergie sein. Dem sollte so sein und das liesse sich rausfinden.

        Gruss Naso


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